Gesundheits- und Sicherheitsschulungen könnten von VR profitieren, schlägt eine neue Studie vor

Neue an der University of Nottingham durchgeführte Forschungen haben gezeigt, wie Virtual Reality (VR) zur Verbesserung der Mitarbeitersicherheit eingesetzt werden könnte, indem ein umfassender Ansatz für gängige Gesundheits- und Sicherheitstrainingsaufgaben wie Evakuierungsübungen zur Brandbekämpfung verfolgt wird. Die Human Factors Research Group an der East Midlands Institution hat ein innovatives System getestet, das nicht nur visuelle Reaktionen, sondern auch Reaktionen auf andere sensorische Hinweise testet. Zwei intensive Trainingsszenarien – eine Notfall-Brandevakuierung und ein Treibstoffleck – wurden durch die Stimulation der Temperatur-, Geruchs- und Hörwahrnehmung sowie des Sehvermögens der Teilnehmer noch realistischer gestaltet. Ziel des Projekts war es, evidenzbasierte Leitlinien für die Entwicklung und Nutzung virtueller Umgebungen zu erstellen, die ein ansprechendes und effektives Training mit kostengünstigen und zugänglichen Lösungen ermöglichen. Zunehmendes Engagement Die meisten Fachleute haben eine Art Brandschutzschulung durchlaufen, aber normalerweise in Form einer persönlichen oder Videopräsentation, die nur so weit gehen kann, um den Auszubildenden die Gefahren vollständig bewusst zu machen, denen sie ausgesetzt wären, wenn es wirklich passierte . Anbieter suchen seit langem nach neuen Methoden, um Kursteilnehmer zu motivieren und zu binden. sicherzustellen, dass sie völlig risikofrei bleiben. In den letzten Jahren hat sich die immersive Technologie zu einer der effektivsten Methoden entwickelt, um sich auf ein Szenario vorzubereiten, das zu gefährlich wäre, um es auf andere Weise zu reproduzieren. In einem Beispiel aus der Nottingham-Studie wurde ein virtuelles Bürofeuer mit einer Kombination aus einem VR-Headset zur Visualisierung der Gefahr und einer Reihe von Heizungen und Duftzerstäubern erzeugt, um den Träger so zu „täuschen“, dass er glaubt, die Flamme und den Brandgeruch zu spüren . Eine andere Gruppe wurde in eine ähnliche Situation gebracht; sie wurden jedoch nur audiovisuellen Reizen ausgesetzt. Die Forscher des von der Institution of Occupational Safety and Health (IOSH) finanzierten Projekts stellten deutliche Unterschiede im Umgang der beiden Gruppen mit dem Szenario fest. Diejenigen, die die volle multisensorische Erfahrung machten, gingen mit größerer Dringlichkeit an die Aufgabe als die anderen Teilnehmer, die eher reagierten, als würden sie ein Spiel spielen. Die Gruppe, die den Heizungen und Sensoren ausgesetzt war, meidete die Brände eher und reagierte im Allgemeinen eher wie eine Person bei einem tatsächlichen Brand. Bequem ist auch das immersive Training mit Virtual Reality, da die Aktivität entweder am oder in der Nähe des Arbeitsplatzes stattfinden kann – keine langen Anfahrtswege zu einem spezialisierten Standort mehr erforderlich sind – und die Teilnehmer auch einer Weiterbildung eher zustimmen.

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